Sa
15
Aug
2009
Stolpersteine, Langendorferstr 133, 56564 Neuwied
Geschrieben im März 2008 an einem stürmischen Tag!
Jeder Tag ist so gut wie jeder andere. Dieser vielleicht etwas mehr wie jeder andere
Mit mit seinen stürmischen Winden, Mit seinen gefallenen Bäumen, seiner unwirtlichen Stimmung.
Diesen triesten schnell dahinziehenden dunklen Wolken, der Lähmung die in dieser Stimmung liegt.
Um an Menschen zu denken!!
Röschen Ascher Geb. Loeb Jg. 1883 Deportiert Theresienstadt Ermordert 3.8.1943
Frieda Loeg Geb. Ascher JG. 1888 Deportiert 1941 Ermordet in Riga
Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Bis heute hat er ca. 20000 Steine in Europa verlegt. “Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist”, sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern hält er die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE… Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.
Bei den Stolpersteinen geht es nicht um “Schuld” oder das Vermitteln von Schuldgefühl. Das war nie die Absicht oder der Anspruch dieser Steine!
An diesen Plätzen haben Menschen gelebt anderer Herkunft , anderen Glaubens , nur weil Fanatiker dies nicht wollten , durften SIE ihr Leben nicht in Würde verbringen .
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