Mi

05

Aug

2009

Stolpersteine, Langendorferstr 132, 56564 Neuwied

Bedauerlicherweise kann ich Euch über die Lebensgeschichte dieser vier Menschen nichts berichten.

 

Viele Menschen treten in unser Leben

doch nur wenige, hinterlassen Spuren

in unseren Herzen



*Berthold Langstadt*  jg 1893  deportiert 1942  ermordet  in Auschwitz

*Elisabeth Langstadt*  geg. Borg  deportiert 1942  ermordet  in Auschwitz

*Ernst Günther Langstadt*  deportiert 1942  ermordet  in Auschwitz

*Sofia Abraham*  geb. Aaron  jg 1886 deportiert 1941 ermordet 1943

 

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt.

 

Bis heute hat er ca. 20000 Steine in Europa verlegt. "Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist", sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern hält er die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE... Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.

Diese kleinen Denkmäler sind flach in den Boden eingelassen, dass sie keine wirklichen Stolperfallen darstellen. Vielmehr soll ein Stocken im Geiste erreicht werden: Wenn ein Passant so einen Stein erblickt, soll er gewissermaßen “mit dem Kopf und mit dem Herzen stolpern”.


Bei den Stolpersteinen geht es nicht um "Schuld" oder das Vermitteln von Schuldgefühl. Das war nie die Absicht oder der Anspruch dieser Steine!

Genau wie "Easyglider auf Qype" oder "dhearjhohnny" mit seinem Projekt

finde ich dieses Thema wichtig, es sollte nicht vergessen werden.

Anfahrtsroute berechnen
von:
nach:

Trackback-Url für diesen Artikel


Trackbacks / Pingbacks: 0

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

  • loading